verbraucher allgemein 10.04.2026

Amazon Prime: Sammelklage wegen rechtswidriger Preiserhöhung

Amazon Prime: Sammelklage wegen rechtswidriger Preiserhöhung

Die Verbraucherzentrale NRW klagt gegen Amazons Prime-Preiserhöhung von 2022. Zwei Gerichte bestätigten bereits die Rechtswidrigkeit.

Amazon erhöhte 2022 die Preise für Prime-Mitgliedschaften von 69 auf 89 Euro jährlich. Die zugrundeliegende AGB-Klausel zur Preisanpassung bewerteten bereits zwei Gerichte als unwirksam. Die Verbraucherzentrale NRW startet nun eine Sammelklage, um zu viel gezahlte Beträge für betroffene Prime-Kunden zurückzuholen. Wer seine Mitgliedschaft nach der Preiserhöhung fortsetzte, zahlte möglicherweise unrechtmäßig mehr. Die Klage richtet sich gegen die rechtliche Grundlage der Preisanpassung. Prime-Mitglieder können sich der Sammelklage anschließen, wenn sie von der Preiserhöhung betroffen waren. Das Verfahren könnte Präzedenzcharakter für künftige AGB-Änderungen großer Online-Plattformen haben.

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